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Quartalsaustausch

1. Quartalsaufenthalt in der französischsprachigen Schweiz (FMS, GYM)

Die Schülerinnen und Schüler verbringen auf Stufe FMS2 bzw. GYM2 das vierte Quartal an einer passenden Mittelschule der französischsprachigen Schweiz und besuchen dort den Unterricht in allen Fächern. Es gilt die Ferienordnung des gastgebenden Kantons; am Gymnasium Neufeld sind die Schülerinnen und Schüler von KW17 bis KW27 vom Unterricht dispensiert. Sie wohnen bei einer Gastfamilie vor Ort. Der Besuch einer französischsprachigen Mittelschule in Fribourg ist in Ausnahmefällen auch vom Berner Wohnort aus möglich.

Die Schülerinnen und Schüler bezahlen kein Schulgeld an die gastgebende Schule. Kosten für Lehrmittel und Sonderveranstaltungen sowie allfällige Kosten für die Unterkunft und die Mahlzeiten gehen zu ihren Lasten.

Anmeldung 
Für den Quartalsaustausch: Die Forms-Umfrage (mit Link) finden unsere Schülerinnen und Schüler im Dokument „Austausch und Mobilität“ auf sCoolTools oder erhalten dieses auf Nachfrage von ihrer Französischlehrperson.

2. Quartalsaustausch Mexiko (GYM)

Schülerinnen und Schüler, die Spanisch als Schwerpunktfach belegen, können sich bei der Abteilungsleitung für den Quartalsaustausch in Mexiko anmelden. 

Sie verbringen auf Stufe GYM2 ein Quartal (Frühlingsferien ab KW 15/17 bisSommerferien KW27) an einer der Schweizer Schulen in Mexiko. Vorgängig nehmen die Schülerinnen oder Schüler für ein Quartal eine Gastschülerin bzw. einen Gastschüler aus Mexiko in ihrer Familie auf und bieten ebenfalls Kost und Logis.

Promotion mit einem Quartalsaustausch
Das Gymnasium Neufeld promoviert die Schülerinnen und Schüler aufgrund der Notenbasis, die diese bis zu den Frühlingsferien erreichen.

Rückmeldungen von Schülerinnen und Schülern

«Ja, ich würde den Quartalsaustausch zukünftigen GYM2-Schülerinnen und -Schülern auf jeden Fall empfehlen. Neben der Möglichkeit, die Sprachkenntnisse zu verbessern, bietet der Austausch die Chance, neue Freundschaften zu knüpfen, wertvolle Erfahrungen zu sammeln und unvergessliche Erinnerungen zu schaffen. Darüber hinaus lernt man, selbstständiger zu werden und sich in einer neuen Umgebung zurechtzufinden. 
Für mich persönlich war der Austausch eine sehr bereichernde Erfahrung. Ich hatte eine grossartige Zeit, habe viel gelernt und mich sowohl sprachlich als auch persönlich weiterentwickelt. Die positiven Erlebnisse während dieses Quartals haben mich auch motiviert, nach dem Gymnasium einen anderen Austausch zu machen. Deshalb kann ich diese Erfahrung allen zukünftigen Schülern sehr empfehlen. 
Zukünftige GYM2-Schülerinnen und Schüler sollten sich jedoch bereits im Voraus mit ihren Lehrpersonen absprechen, um zu klären, welcher Unterrichtsstoff besonders wichtig ist. Die Sommerferien müssen deshalb vielleicht auch genutzt werden, um den verpassten Schulstoff nachzuarbeiten, denn während des Austauschs bleibt dafür kaum genügend Zeit.»

«Die Idee, für eine Zeit lang in einer anderen Sprachregion zu leben, um die gewünschte Sprache zu verbessern, kann nie fehl am Platz sein. Das Hör- und Leseverstehen verbessern sich mit der Zeit, jedoch geschieht dies nicht sofort. Ich empfehle jeder GYM2-Schülerin oder jedem -Schüler , den Quartalsaustausch zu machen, wenn sie oder er die Sprache verbessern will.
Anders als beim «stage linguistique» wird hier über eine viel längere Zeitspanne viel mehr gesprochen. Es ist auch eine gute Vorbereitung für einen optionalen DELF- oder DALF-Kurs. Jedoch muss man sich auch bewusst sein, dass man eine grosse Zeit lang von der eigenen Familie getrennt ist und, wenn es nicht gerade jemand aus der Verwandtschaft ist, mit einer fremden Gastfamilie wohnt. Dies braucht natürlicherweise auch Mut. Wenn jemand ständig Heimweh hat, bin ich mir nicht sicher, ob dies die richtige Option ist. Auch ich habe mich nicht sofort für den Quartalsaustausch entschieden. Aber wie sagt man so schön: Den Mutigen gehört die Welt!»